Buchtipp

Ralf Rothmann, Feuer brennt nicht

Es gibt Menschen, die unglaublich viel in sehr interesssanter, feinfühliger, ausgefallener, ehrlicher und anschaulicher Sprache erzählen können. Ich empfehle Ralf Rothmann, 1953 in Schleswig geboren. Gerade ist sein neuer Roman Im Frühling sterben erschienen, der sehr beeindruckenmd sein soll. Ich habe ein früheres Werk von ihm gelesen: Feuer brennt nicht.

Inhalt: Berlin, fast zwanzig Jahre nach dem Mauerfall. Kreuzberg ist gesichtslos geworden und so ziehen die Buchhändlerin Alina und der Schriftsteller Wolf an den Müggelsee, wo die Unterschiede zwischen Ost und West noch nicht verwischt sind. Wolf leidet zunehmend unter den „Details der Zweisamkeit“. Charlotte taucht auf, eine Geliebte aus der Vergangenheit, und er ergreift die Flucht, befeuert von ihrem offensiven Eros. Als er „die Hölle der Verheimlichung“ hinter sich hat, ist Wolf überrascht: Alina akzeptiert das Verhältnis zu der anderen, ermuntert ihn sogar. Eine detaillierte Chronik des erotischen Begehrens, eine dunkel-glühende Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des behutsamen Zusammenwachsens von Ost und West.

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