Crowdfunding

Heute schon Gutes getan? Mancher weiß: Ich betreue derzeit ein wenig einen netten 18-jährigen Flüchtling aus Afghanistan. Seinen fürchterlichen Weg, auf dem er vor zwei  Jahren den Rest seiner Familie verloren hat, hatte ich ja einmal im Blog unter „F aus Afghanistan“ geschildert. Junge Kerle mit solch schweren Problemen müssen sich auspowern! Er würde etwa sehr gerne in ein FITNESS STUDIO gehen, was ich bestens verstehe! Mein Spendenaufruf: Wer kann/will es unterstützen? Jede kleine Spende ist willkommen. Etwa 5 Euro! Die Mitgliedschaft kostet 17 Euro pro Monat, also 204 Euro im Jahr. Wenn das Geld zusammen ist, schreibe ich es sofort im Blog, ich will mich ja nicht bereichern.

Bitte gebt mir Bescheid unter mus.kuhlmann@arcor.de oder durch Kommentierung dieses Beitrags. Einfach die Sprechblase oben rechts anklicken. Ich antworte jedem und schicke dann die Kontonummer des Kontos, das ich heute noch einrichten will.

Am besten teilt Ihr diesen Beitrag auf Eurer Facebook-Seite.

Danke!!

Bildergebnis für fitnessstudio

 

 

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Musik der Woche

Schon lange auf meiner Musikliste, jetzt ist es natürlich soweit. In Erinnerung an George Michael, ein wunderbarer Liveauftritt! George Michael und Elton John, Don’t let the sun go down on me:

Musiktipp der Woche

 

Berliner Weihnachtsmarkt

Schrecklich für jeden Betroffenen, für Angehörige und Augenzeugen, keine Frage! „Erschütternde Bilder“ sagten sie, die vor Ort waren oder nach der Tat den ganzen Abend lang darüber berichtet hatten! MEINE ANSICHT ABER: Sind die Bilder von Aleppo weniger erschütternd?? Ist das für die Einwohner unfassbar grauenhafte Geschehen in Aleppo nicht das eigentliche Grauen? Sind wir da annähernd erschüttert?? Tun wir da etwas?? Sitzen da alle Politiker trauernd nebeneinander, wie jetzt nach Berlin? Tja, das eigene Hemd ist uns wieder einmal am nächsten. Obwohl uns auch etwa Syrien und Aleppo betreffen und in den vergangenen Jahrzehnten jedenfalls betroffen haben. Heutzutage ist es eher auffallend, wenn der Westen – verständlicherweise – trauert, aber andererseits nichts gegen das unendlich größere Elend woanders auf der Welt getan wird. Es hat etwas Verlogenes. Man blickt lieber weg, wenn es darum geht, dass der Westen die unfassbaren Gräueltaten in anderen Teilen der Welt jedenfalls mitbegründet hat. Wir leben von der Globalisierung, betrauern aber nur unser eigenes Leid. Irgendwie ein bisschen schief.

Anschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt Bilder

Haus der Kunst

Jeder Münchner kennt es. Der Block mit der Säulenreihe an der Prinzregentenstraße. An Schlichtheit und Kühle ist es nicht zu übertreffen. Und meist weiß man auch: Es ist ein Hitlerbau. Hier steht Münchner Geschichte in pompöser Vollendung. Es wurde von 1933 bis 1937 unter persönlicher Anteilnahme Adolf Hitlers nach Plänen von Paul Ludwig Troost in monumentalem Neoklassizismus als Haus der Deutschen Kunst errichtet. In der NS-Kulturpolitik war das Gebäude als der maßgebliche Ausstellungsbau des Deutschen Reiches vorgesehen. Die ab 1936 für Berlin geplante Kunsthalle sollte ausdrücklich nicht in Konkurrenz zum Haus der Deutschen Kunst stehen. Damit sollte auch die Rolle Münchens als führende Kunststadt Deutschlands wieder hergestellt werden, die sich im NS-Ehrentitel „Hauptstadt der deutschen Kunst für München niederschlug. Und weiter: Meist war man auch schon drinnen. Das Haus hat keine eigene Sammlung, es organisiert und zeigt aber interessante Ausstellungen zeitgenössischer und moderner Kunst. Es ist zweifelsohne eines der bedeutenden Museen Münchens. Jetzt soll es von David Chipperfield zaghaft renoviert werden. Eine umfassende Ausschreibung gab es nicht, daher bat die SZ Münchner Architekturstudenten, Entwürfe zu erarbeiten. Sie können im nachfolgenden link angesehen werden. Sehr interessant, finde ich. Schließlich „trifft alt auf neu“. Die junge Generation legt Hand an das Alte. Aber meine Kritik: Die Entwürfe sind oftmals fast zu herkömmlich. Wo ist der große Wurf? Ich finde am besten den Entwurf der Tieferlegung durch Anhebung des Vorplatzes ( Entwurf von Franziska Gareis und Anja Kopp, Bild 24) und die Verlegung der Tunneleinfahrt ostwärts (Entwurf von Wes Boven, Bild 26), sodass ein Platz vor dem Haus der Kunst entsteht und das HdK erheblich angenehmer, aber nicht geändert wird.

Hier der link zu den insgesamt interessanten Entwürfen Münchner Studenten:

Ideenwettbewerb

 

 

Fischessen

Bei vielen Dingen wägt man gerne genau ab, was man denn kaufen soll. Aber an der Fischtheke? Fisch? Egal! Dabei ist es ganz einfach! Ich empfehle die einfach gehaltene App „Einkaufsberater Fisch“ von Greenpeace. Ich habe sie mir heruntergeladen. Ganz schnell weiß man, welchen Fisch man noch kaufen darf. Es geht nur mit guter Information! Gerade Weihnachten ist ja für viele eine willkommene Gelegenheit, im Kreise der Familie ein schönes Fischessen zu geben.

Die SZ hatte am vorletzten Wochenende der Fischerei vier Seiten gewidmet („Buch zwei“). Man kann den dortigen Angaben hoffentlich Glauben schenken. Die FAO, Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, stellte demnach schon 2012 fest, dass nur noch 13 % der Fischbestände in den Weltmeeren groß genug sind, um sich problemlos zu regenerieren. Und die Aquakulturen – die Zuchtanlagen – sind auch oftmals für Mensch und Tier (wegen Antibiotika und Tierhaltung) und für die Natur (völlige Überfüllung mit Exkrementen) sehr mies. Die Zuchtanlagen müssen teilweise wegen Umweltzerstörung alle drei/vier Jahre den Standort wechseln.

„Noch empfehlenswert“ sind laut der App von Greenpeace nur noch: Hering, Karpfen (schön für Weihnachten!), der afrikanische Wels und generell eher einheimische Süßwasserfische. Alle anderen Arten sind nur in – mehr oder weniger großen – Ausnahmefällen empfehlenswert.

Generell gilt einfach: Gerne Fisch, aber man muss beim Einkaufen genau hinsehen! Es kommt immer auf das Fanggebiet und sogar auf den lateinischen Namen, also die genaue Fischart, an, die angeboten wird. Karpfen ist nicht gleich Karpfen!

Gütesiegel ist auch nicht gleich Gütesiegel! Am verlässlichsten sind die Siegel von MSC/ASC  (Marine Stewartship Council und Aquaculture Stewartship Council), GLOBAL G.A.P . und FOTS (Friends of the Sea)!

Also: Einfach die App herunterladen und sich mit der App an der Theke informieren, bevor man kauft. Sonst heißt es: „Wie, Du kaufst Fisch ohne die App?“

Bildergebnis für fischtheke

Musik der Woche

Endlich wieder ein Blogbeitrag! Umzugsbedingte Verzögerungen hatten sich ausgewirkt. Ein Song der lateinamerikanischen Nationalstimme Mercedes Sosa. Geboren am 04. Juli 1935 in San Miguel de Tucuman, Argentinien, gestorben am 04. Oktober 2009 im Alter von 74 Jahren in Buenos Aires. Solo le pido a Dios.

1980 – 1982 ging sie wegen der immer drohender werdenden Militärdiktatur doch noch ins Exil nach Madrid, 1982 kehrte sie wieder zurück. Die argentinische Regierung sah sich 1982 infolge des Falklandkrieges gezwungen, die Macht an eine zivile Regierung abzugeben. Ihr Konzert 1982 im Opernhaus Buenos Aires wird sogar als Schlüsselsituation in der Übergangszeit gewertet und steht für eine politische und musikalische Erneuerung der argentinischen Kultur. Das Doppelalbum Mercedes Sosa en Argentina (1982) schrieb landesweit Musikgeschichte.

Musiktipp der Woche