PREISAUSSCHREIBEN

Man muss (wie auch oben im Header des Blogs) auf Lesen: Eine abgeschlossene Erzählung klicken. Da geht es dann weiter.

Ich habe in den vergangenen Monaten/Jahren eine Erzählung geschrieben, sie ist jetzt fertig und trägt den Titel “GRUPPE FRÜHLINGSFEST”. Im Blog ist sie unter dem obigen link komplett eingestellt. Außerdem habe ich dort eine kurze Inhaltsangabe formuliert, ein Exposé. Man muss allerdings auf der oben genannten Seite den link zur Erzählung anklicken. Dann ist man drauf.

Gerne höre/lese ich dazu Kommentare jeder Art. Auch Verrisse. UND: Ich habe eine Preisfrage formuliert. Sie lautet:

WER MIR ALS ERSTER SAGEN KANN, OB VATER JUNGWIRTH IM FESTZELT IN TRACHTENKLEIDUNG SITZT, BEKOMMT EIN EXEMPLAR UMSONST, WENN ICH EINEN VERLAG FINDE.

Er oder sie kann es ja verschenken, weil er/sie es ja dann wohl schon liest. Oder bekommt den Gegenwert (Verkaufspreis).

Also, ran an den Speck!! Ich freue mich auf Kommentare und den/die GewinnerIn!

 

 

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Kann Sprache Karneval?

Der Pinguin mit dem blau-gelben Fell griff nach der eckigen Glasflasche und schleuderte sie auf das geschlossene Fenster. Sie klatschte zuerst kurz gegen die orangefarbene Wand neben dem Fenster, blieb aber unversehrt. Dann flog sie weiter, durch die Wand hindurch, hinaus auf die Straße. Obwohl er gleich darauf in das andere Zimmer rollte, der Pinguin, sah er ganz genau vor sich, wie sie auf den gelben Asphalt fiel. Immer noch unversehrt, nur ein bisschen verformt, verbeult, lag sie jetzt direkt vor dem Mann, der gerade am Haus vorbei schwebte, knapp über dem Boden. Laute Musik brodelte und erzeugte Wärme. Der Mann und auch die anderen Passanten schwitzten etwas. Er aß gerade eine rote Banane, die halb abgezogene blaue Schale hing seitlich herunter. Der Pinguin drehte sich zum Fenster und sang laut vor sich hin. Der Mann wiederum hörte es, obwohl er grüne Kopfhörer trug, hob die Flasche auf und blickte zum Pinguin, den er durch die Wand hindurch sah. Er rief zum Pinguin hinauf “Was gibt’s?”. – Der Pinguin antwortete: “Nichts. Ich brauche nichts”. – Der Mann wieder: “Na gut, mach ich. Wie viel?”. – Der Pinguin: “Mindestens eine Portion, damit es für heute reicht”. – “Verstehe”, sagte der Mann und schwebte um die Ecke. Kurze Zeit später kam er zurück, er kam dieses Mal von oben. In der rechten Hand hielt er eine kleine Tüte voll Nichts. Er griff hinein und probierte. “Also mir schmeckt das nicht”, sagte er. “Es schmeckt so glatt!” Der Pinguin saß mittlerweile am Tisch. “Ist ja auch für mich, nicht für Dich. Und vielleicht haben sie es etwas gewürzt, dann schmeckt es anders, irgendwie wie Wasser, das zu nass gemacht wurde”, sagte er. “Ok”, sagte der Mann und reichte dem Pinguin die Tüte. Durch die Wand hindurch. Es begann gerade, winzige runde, bunt leuchtende Butterflocken zu regnen. “Vorsicht, heiß”, fügte er hinzu. Der Pinguin griff die Tüte und schüttete das Nichts schwungvoll in die Schüssel, die vor ihm lag. Ein kleiner Teil davon spritzte auf den Boden, war aber schon verschwunden, als der Pinguin danach schaute. Er ließ es sich dann gut gehen, der Tag war damit gerettet. Der Mann hatte etwas Gutes getan und der Pinguin war zufrieden. Ein ganz normaler Vorgang, so kurz vor Rosenmontag.

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Deutsch – Französisch

Wesentliches: Ich hatte in den vergangenen Wochen Gespräche mit Histologen, mit Logologen, Lettrologen, Dialogen, Monologen, Ontologen, Radiologen usw. Auch Logenwärtern. Allen ging es natürlich um den französischen Ursprung vieler unserer Wörter, was für ein großes Thema! Vor allem im kulinarischen Bereich wimmelt es von Beispielen, auch wenn man einzelne Bestandteile mancher französicher Bezeichnungen nicht genau herleiten kann. Einige Beispiele habe ich hier zusammengestellt. Sehr verwunderlich, hochinteressant!

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Crowdfunding – Newsticker

Facebook war wieder nicht verbunden. Daher hier noch einmal:

Der Stand der Crowdfundingaktion für das Fitnessstudio:

  • Ich habe im Studio per mail angefragt, ob es etwa einen Goodwill-Nachlass gibt.
  • Ich informiere mich auch, ob es generell einen Vermittlungsrabatt gibt, wenn Farhad von einem bestehenden Kunden vermittelt wird.
  • Ich frage auch an, ob ausnahmsweise etwa die Buchung für 6 Monate geht. Wäre auch gut. Dann kann er sehen, wie es läuft.
  • Ich rede mit Farhad morgen, ob er wirklich oft/regelmäßig hingehen wird.
  • Bisher sind 47 Euro gespendet. Außerdem gab es zwei unbezifferte Zusagen, sich zu beteiligen. Und es gab eine weitere Zusage von einem Spender, evtl. aufzustocken. Also sind wir mit Aufrundung von mir sicher schon bei 100 Euro!

Da ist noch Luft drin! Nicht zögern, einfach oben rechts die graue Sprechblase anklicken und schreiben. DANKE!

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Geschriebenes – Die Pfützen

Einige Menschen schreiben oder beschreiben gerne etwas. Jeder tut es anders. Man lässt den Leser über kurz oder lang in eine andere Welt eintauchen und manchmal gefällt es dem Leser. Unter den Millionen von Nutzern draußen an den Endgeräten mag es den ein oder anderen geben, der auch diese kurzen Beschreibungen hier mit Vergnügen lesen wird. Im Grunde sind es Ausschnitte aus sechs Geschichten. HIER: 03 Etwas schreiben

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Geschriebenes – Die Flut der Informationen

Ein vielleicht weit verbreitetes Phänomen des hilflosen Zusehens, des Aufnehmens einseitiger, letztlich nichts erklärender Informationen ist mir während meines Aufenthaltes in Italien aufgefallen. HIER der Text dazu: 13 E la nave va

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Gedicht: An Kassandra III

Heute der dritte und letzte Teil der Gedichte An Kassandra, in denen es um das Erwachsenwerden geht. Ausgehend, wie gesagt, von Kassandra von Christa Wolf. Siehe die Einträge vom 18. Januar und 16. Januar. Auch diese Gedichte werden Teil des Buches sein, das bald fertig ist.

ERWACHSENWERDEN – AN KASSANDRA III

Nein, Kassandra, ich verlor nichts, als ich erwachsen wurde.
Durch das Erwachsenwerden gewann ich!
Ich gewann Nähe zu mir, ich kannte mich nicht.
Natürlich hat man mir vieles beigebracht,
damals, als ich mich nicht wehren konnte.
Vieles, was ihnen entsprach, sollte ich machen,
selten das, was mir entsprach.
Aber im Laufe der Jahre, Kassandra,
da hatte ich es geahnt und dann verstanden,
dass ich mich wehren musste,
und ich wehrte mich
gegen das, was ich nicht wollte.
Nicht machen wollte, nicht sein wollte.
Überall waren Grenzen, gegen die ich mich wehrte.
Und ich überlegte, was ich machen wollte
und was ich sein wollte.
Ich überlegte und konnte sogar begreifen, wer ich war.
Aber erst, Kassandra, als ich erwachsen war, begriff ich.
Als ich erwachsen war.
Da war es zu spät, meinst Du? Nein, glaube ich nicht.
Es war nur weit weg, was ich noch suchte,
hinter den Grenzen.
Also musste ich mich anstrengen
und das ging, weil ich erwachsen war.
So ist es!
Ich suche und suche
aber als Erwachsener sehe ich,
auf welche Reise ich gehe.
So komplizierte und schöne Reisen kann ich
als Erwachsener gehen!
Früher habe ich Grenzen entdeckt und eingerissen

aber jetzt geht es weiter hinaus.
Und ich suche nicht, weil ich mich verloren hätte,
nein, ich suche, weil ich finden werde,
was ich noch nicht sehe,
und weil ich merke,
wie reichhaltig die Suche noch sein kann
für mich, Kassandra.

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Gedicht: An Kassandra II

Hier die zweite Antwort auf Kassandra Aussage im Buch Kassandra (siehe Blogeintrag An Kassandra I):

ERWACHSENWERDEN – AN KASSANDRA II
Ich, ich will mich nicht verlieren,
wenn ich erwachsen werde,
was kann ich machen, Kassandra?
Muss ich unerwachsen bleiben?
Kann ich es schaffen, erwachsen zu werden
und mich nicht zu verlieren?
Sie werden mich für seltsam erklären.
Ich werde traurig werden,
weil es schwer ist, sich nicht zu verlieren.
Vielleicht komme ich in diese Anstalt,
sie sperren mich weg,
bis ich gelernt habe,
so zu sein, wie sie es brauchen.
Vielleicht wollen sie, dass alle
mit dem Verlust ihres Selbst leben und
dass alle Anderes machen, als sie selbst zu sein.
Vielleicht brauchen sie es.
Die Persönlichkeit in uns ist gefährlich,
unausgegoren, nicht geübt, nicht gepflegt.
Kassandra, ich weiß, es ist so.
Aber, hey, ich will mich nicht verlieren!
Ich werde mich nicht verlieren auf ihren geebneten Wegen,
auf denen ich mich nicht sehen darf.
Nein, ich werde meine eigenen, krummen Wege gehen,
auf denen ich mich sehe.
Es wird, ich brauche Mut, Kassandra,
um mich nicht zu verlieren beim Erwachsenwerden.

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Buch: Ein Buch entsteht

Unser Leben. Es prägt sich durch sich selbst. Ich werde in wenigen Wochen ein Buch veröffentlchen. Es wird eine kleine Auswahl von mir geschriebener Gedichte und von Fotografien enthalten und wird – um Prägendes zu fassen – die Begriffe “Lebensstationen”, “Liebesdramen”, “Alltagsgeschichten” und “Stimmungslagen” aufgreifen. Als Kategorien, in die die gezeigten Gedichte und Fotografien eingeteilt werden konnten. Denn auch in diesen Kategorien entstehen ja für uns alle einmal – oder auch manchmal oder gar oft oder sogar ständig – Eindrücke und Gefühle, die wir schnell hinnehmen und verarbeiten. Meist rauschen sie an uns vorbei, täglich und unaufhörlich, diese kleinen Situationen, diese Dramen, diese Geschichten, diese Stimmungen. Aber sie können alle – mehr oder weniger, mal kurzzeitig, mal langfristig, mal sofort oder mal erst später, auch viel später – unser Leben mitbestimmen.
Die Gedichte und die Fotografien in dem Buch werden kleine Gelegenheiten schaffen, um einige vorbeigezogene Momente und Eindrücke zu erkennen. “Erkennen” besagt natürlich, dass jeder Mensch sie anders erkennt – genau so, wie es eben seiner Person und seinen Erfahrungen entspricht. Die aufgegriffenen Momente sind wahrscheinlich fast jedem von uns schon einmal begegnet, daher wird es den Titel”Aus jedem Leben” bekommen.
Die gezeigten Fotografien stehen auf den ersten Blick meist nur in entfernter Beziehung zu dem dann zuvor gebrachten Gedicht. Gerade dann aber, wenn man Gedicht und Fotografie Zeit gibt, werden sich doch Zusammenhänge auftun. Absichtlich erfassen die Fotografien und die Gedichte übrigens völlig unspektakuläre Situationen.
Die Fotografien haben noch eine Besonderheit: Sie sind allesamt an einem einzigen Ort entstanden. An einem Ort, der uns doch zumeist so fern und unbekannt, geradezu bedrohlich wirkt, beunruhigt. Aber auch dieser Ort birgt das alltägliche Leben in allen Schattierungen. Israel: Tel Aviv, Haifa, Jerusalem, Mesada … es sind Zentren der christlichen, der jüdischen und der islamischen Religion, schwierig, aber auch mit jedem Leben erfüllt.
Leider treffen diese Religionen immer wieder in Feindschaft aufeinander. Daher schließt das Buch vielleicht mit ein paar Worten zu dem Besuch, der mich und meine beiden Söhne im vergangenen Jahr nach Israel führte.

Ich werde in diesem Blog Bescheid geben, wenn das Buch veröffentlicht ist. Und ich werde hier im Blog künftig das ein oder andere Gedicht daraus bringen.

Buch: Ein Buch entsteht