MUSIK: Tash Sultana – Jungle

Zugegeben: Ich habe gerade von ihr erstmals gelesen: Tash Sultana. Was Wikipedia über sie schreibt? Tash Sultana sei am 18. Juni 1995 in Melbourne geboren, heiße eigentlich Natasha Sultana, sei eine australisch- maltesische „Singer-Songwriterin, Multiinstrumentalistin, Beatboxing- und Looping-Künstlerin“. Das ist doch was. Sie bezeichne ihre Musik als nicht-Genre-basiert. Ihr Sound stelle eine Mischung aus Electronic Indie, Folk, Jazz, Reggae, Rock und Soul dar.

Zu Beginn ihrer Musikkarriere habe sich Tash Sultana, lese ich, mit Straßenauftritten einen Namen in der lokalen Musikszene gemacht. Bekanntheit habe sie im April 2016 erlangt, als ein Repost des von ihr im Oktober 2015 auf Facebook hochgeladenen Videos einer Liveversion ihres Songs „Jungle“ (siehe unten) innerhalb weniger Tage mehr als eine Million Aufrufe erreichte. Weitere Aufnahmen von Livesessions in ihrem Wohn- oder Kinderzimmer, den von ihr benannten „Live Bedroom Recordings“, die sie auf YouTube verbreitete, erhielten danach große Resonanz.

Wer mich gut kennt, könnte merken, dass der Song unten irgendwie mein Rhythmus ist oder – in jüngeren Jahren immer war. Betonung auf 2, nicht auf 1! Aber in meinen jungen Jahren, den wirklich jungen Jahren, war Trash Sultana ja noch nicht einmal geboren!

Tja, wieder knapp zu spät, um sie zu entdecken, sie ist schon bekannt! Aber ich konnte schlecht durch Melbourne laufen und sie als Straßenmusikantin entdecken. Ich war nie in Melbourne!

Diesen Song widme ich Hajü Staudt, der meinen Blog gerne las, wie er mir mehrmals gesagt hatte. Er ist vor wenigen Wochen völlig überraschend und viel zu früh an einem Herzinfarkt verstorben! An einem Montag morgen. Zwei Tage davor hatte er es mir noch gesagt, dass er den Blog und so.

Trash Sultana kommt nächstes Jahr für zwei Konzerte nach Deutschland: Am 26.07.2019 nach Köln und am 27.07.2019 nach Berlin! 

HIER ihre Website.

Hier also ihr Song Jungle von den Live Bedroom Recordings:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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MUSIK: Rachel’s – Warm Body

Gleich noch etwas sehr Ruhiges, zum Entspannen, ist immer noch gut. Ich bin gerade in der ruhigen Ecke. Dann wird es bald wieder lebhafter. Rachel’s heißt die Band, Warm Body heißt das Stück. Eine schöne Mischung aus fast psychedelischen Klängen (Streichinstrumente, Gitarre, Piano, Elektro) und Drums. Aus dem Album Systems/Layers. Die Drums setzen nicht sofort ein, aber gerade die Kombination Streicher und Piano mit den Drums gefällt mir. Der Gründer Jason Noble (das müsste er sein oben im Bild) ist dem verstorbenen Esbjörn Svensson (HIER) ähnlich! Und die Musik hat etwas von Ari Ben Meyers, der ja z. B. letztens (er hat aber schon wieder andere Sachen gemacht) die Musik zum höchst beeindruckenden Theaterstück „Die Räuber“ von Schiller im Residenztheater  (HIER mein damaliger Wahnsinnsbeitrag dazu) gemacht hat – mit Streichern und E-Gitarre und Drums.

HIER die Website der Band.

HIER das full album Systems/Layers.

MUSIK: Max Richter – Dream 13 (minus even)

Ich stoße momentan auf sehr ruhige Musik. Aber das ist auch eine interessante Ecke! Heute Max Richter mit Dream 13 aus dem Album „Sleep“. Ein schönes, sicher sehr persönliches Video! HIER seine Website. Er lebt in Berlin. Ist Komponist, macht auch Filmmusik. Er hat etwa die Filmmusik zu dem sehr beeindruckenden Film Waltz with Bashir über den Einmarsch der Israeli im Libanon 1982 gemacht. Ein Dokumentarfilm als Zeichentrickfilm! Er hat auch schon mit Wayne McGregor zusammengearbeitet (siehe meinen Beitrag über Wayne McGregor). In Zusammenarbeit mit Wayne McGregor und dem Künstler Julian Opie schrieb er die Musik zu dem Ballettstück „Infra“, das 2008 in London uraufgeführt wurde.

MUSIK: Olafur Arnalds – Happiness Does Not Wait

Olafur Anders (geb. am 03. 11. 1986) ist ein isländischer Musiker aus der bekannten Metropole Mosfellsbaer. Wer kennt ihn nicht, diesen pulsierenden Moloch. Arnald war Mitglied mehrerer Bands und ist seit 2007 hauptsächlich als Solomusiker tätig. Ruhige Kompositionen macht er, ist ja auch mal gut! Er macht auch Filmmusik, hat auch mit Nils Frahm zusammengearbeitet. Auch übrigens mit dem Ballettchoreografen Wayne McGregor, über den ich auch schon einmal geschrieben hatte („Portrait Wayne McGregor“).

Am 5. bis 8. Oktober tourt er ein wenig durch Deutschland (Hamburg; Dortmund, Wiesbaden, Ludwigsburg):

HIER seine Website.

Copyright des Bildes: Von z3To – 2118435587, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7498907

Hier das Stück Happiness Does Not Wait:

MUSIK: Lou Doillon – Where To Start

Ich hatte Lou Doillon ganz zu Beginn des Blogs einmal gebracht. Vor zweieinhalb Jahren. Da viele sie wahrscheinlich nicht kennen, bringe ich sie hier noch einmal, mit dem Song Where To Start: Das kann nicht schaden. Sie ist die Tochter von Jane Birkin und mütterlicherseits die Schwester von Charlotte Gainsburg. Wie man eben so geboren wird. Ich bin auch der Sohn meiner Eltern und der Bruder meiner Geschwister! Man hört leider in den letzten Jahren wenig von ihr. „Where To Start“ ist der erste Song ihres wunderbaren Albums „Lay Low“. Unten folgen die Lyrics.

Lyrics:

 

Let’s just pretend for a little while
That all there is here and now
And you and I
Hey, oh
Let’s turn our backs
To all the reasons why we shouldn’t
Let us lay low, in each other’s stare
Hey, ohIn the morning lights
While the world gets busy
We lay low, we lay low
Hey, ohAnd I know it wasn’t wise
To look straight back into your eyes
And I don’t need you to tell me so
Hey, ohAnd I don’t want to think, no
I don’t want to know
You tell me when it’s my time to go
Hey, oh

In the morning lights
While the world gets busy
We lay low, we lay lowIn the morning lights
While the world gets busy
We lay low, we lay low
Hey, ohLet’s just pretend for a little while
That all there is here and now
And you and I
Hey, oh
Let’s turn our backs
To all the reasons why we shouldn’t
Let us lay low, in each other’s stare
Hey, ohIn the morning lights
While the world gets busy
We lay low, we lay lowIn the morning lights
While the world gets busy
We lay low, we lay low
Hey, oh – Hey, oh – Hey, oh – Hey, oh

MUSIK: Lambchop – When you were mine

When You Were Mine ist eigentlich ein Song von Prince, aus seinem Album „Dirty Mind“. Über eine unglückliche Liebe. Hier ein Cover von Lambchop, die den Song sehr ruhig spielen. Etwas zum Entspannen auf meiner Party ist ja auch mal ganz gut. Unten die lyrics.

Lyrics:
When you were mine
I gave you all of my money
Time after time
You done me wrong
It was just like a dream
You let all my friends come over and meet
And you were so strange
You didn’t have the decency to change the sheets
Oh girl, when you were mine
I used to let you wear all my clothes
You were so fine (so fine)
Maybe that’s the reason that it hurt me so
I know (I know)
That you’re going with another guy
I don’t care (don’t care)
‚Cause I love you, baby, that’s no lie
I love you more than I did when you were mine
When you were mine
You were kinda, sorta my best friend
So I was blind (so blind)
I let you fool around
I never cared (didn’t care)
I never was the kind to make a fuss
When he was there
Sleeping in between the two of us
I know (I know)
That you’re going with another guy
I don’t care (don’t care)
‚Cause I love you, baby, that’s no lie
I love you more than I did when you were mine
When you were mine
you were all I ever wanted to do
Now I spend my time
Following him whenever he’s with you
I know (I know)
That you’re going with another guy
I don’t care (don’t care)
‚Cause I love you, baby, that’s no lie
I love you more than I did when you were mine
When you were mine, yeah, oh no
Love you, baby, love you, baby
When you were mine

MUSIK: Millie Jackson – The Rap

Der Soul-Song The Rap von Millie Jackson, der US-amerikanischen R&B- Sängerin und Songwriterin, die große Erfolge in den 1970er Jahren hatte. Zu ihren erfolgreichsten Werken gehören die Alben Caught Up (1974), Feelin’ Bitchy (1977) und Get It Out’cha System (1978), die in den USA jeweils über 500.000 Mal verkauft und mit Gold ausgezeichnet wurden. Schön, wie sie hier teils spricht, teils singt. Vergangene Woche, am 15. Juli, hatte sie ihren 74ten Geburtstag. Irgendwann sage ich auch, wie ich auf den Song gekommen bin. Interessant ist auch, dass Farben alt werden können! Etwa der Gelbton des Albums Caught Up, von dem der Song The Rap ist.

Das Album ist ein Konzept-Album. Eine Erzählung über eine Frau, die eine Affaire mit einem verheirateten Mann hat (das ist nicht der Grund bei mir). Die Vorderseite der LP bringt Songs aus Sicht der Geliebten, die Rückseite aus Sicht der Ehefrau. Hier der Song The Rap (Vorderseite) und unten die schönen Lyrics:

Lyrics:

You see, the terrible thing about being in love with a married man is the fact that you can’t see him when you really want to and that can get to you sometimes
Late in the midnight hour, when you really feel like you need a little loving, the man ain’t nowhere around and that can get to you sometimes
Early in the morning, when you really feel like you need someone to hold on to, the man ain’t nowhere around and that can really get to you sometimes
But what gets to you most of all is when the holidays roll around
You gotta always be by yourself, ‚cause that’s the time when the families get together
All the in-laws come to visit, so he has to stay home and play the part of the good and faithful husband
But I ain’t worried about it, ‚cause I found out that when a man starts tipping away from home, somebody at home has fallen down on the homefront
That’s because when those women marry these men, they have a tendency to take advantage of them
They forget about all the sweet things they say to get them, that they have to keep on saying them to keep them
‚Cause you got a whole lot of women out there these days just like me who will tell a man anything in the world he feel like he might wanna hear
I know, ‚cause I’m going with a married man and last New Year’s Eve, I was lonesome as a micky ficky
But J1, the man came on in like he was supposed to
And I don’t mind waiting that one day, ‚cause anything worth having is worth waiting on
So when the man came in, J1, I was right there waiting on him to tell him them sweet things his wife haven’t told him over the holidays
And you can think of a whole lot of good stuff to tell a nigga when you’re by yourself
So the minute my man came in the door, J1, I start laying it on him
I said oooh, baby
Ooh, baby
Ooh, baby
My baby
You’re the sweetest thing I know, yes you are
You dim the rainbow’s glow, yes you do, baby
There ain’t no power, no power, no power on this earth
To ever, oh, oh Lord, separate us, baby
‚Cause you are my sunshine, my only little sunshine
You are my sunshine, my sunshine
And I love you, baby
I can’t help but love you, baby
I love you, baby
I couldn’t give up if I wanted to
You know I don’t wanna leave you with a one-sided conception over this thing
Anyone out there in my shoes this evening, I want you to know what I’m talking about
I want you to know there’s two sides to this thing
There’s a good side to being in love with a married man and I like it, ‚cause you see
When you’re going with a married man, he can come over two or three times a week and give you a little bit
That means you’re two up on the wife already, ‚cause once you marry one, you don’t get it but once a week
Another sweet thing is on pay day, he can come over and give you a little bread and I like that
But the sweetest thing about the whole situation is the fact that when you go to the Laundromat
You don’t have to wash nobody’s funky drawers but your own and I like it like that
I wanna keep my situation just the way it is
And to make sure it stays like that, when my man comes over here two or three times a week to give me my piece
I set the clock so he can get up and go home on time, don’t want him to be late
Sometimes it’d be kind of hard for me to do, but I’ll force myself anyway. I tell him…
Listen to the clock on the wall
Hey, hey
Listen to the clock on the wall right now, baby
Tick on, clock
Listen to the clock on the wall
Hey, hey
Oh, forget about the clock on the wall
I don’t wanna be right this morning

 

THEATER und LITERATUR: Benjamin von Stuckrad-Barre – Panikherz

Alle Tage sind gleich lang, jedoch verschieden breit.“ Diesen schönen Spruch hat Udo Lindenberg einmal getan. „Breit“ kann man gerade bei Udo Lindenberg natürlich so oder so verstehen! Der Satz steht auf einem Siebdruck eines limitierten Aquarells von ihm.  Udo Lindenberg kennt ja jeder: Es ist doch dieser Mann, der sein Leben lang einen Mann spielt, der Udo Lindenberg ist ….

Der Satz über die Länge und Breite der Tage wird wiederum zitiert in der Inszenierung „Panikherz von Oliver Reese am Berliner Ensemble. Habe ich gesehen. Die Inszenierung geht wiederum zurück auf ein Buch. Das BuchPanikherz von Benjamin von Stuckrad-Barre. Habe ich dann gelesen. Über beides schreibe ich hier.

Und was das jetzt noch mit Udo Lindenberg zu tun hat? Zum Einen hat Panik immer mit Udo Lindenberg zu tun. Ich glaube Udo Lindenberg hält sämtliche Markenrechte an dem Wort „Panik“. Zum Anderen erzählt Benjamin von Stuckrad-Barre im Buch Panikherz wahnsinnig viel von seiner schon in Jugendjahren bestehenden Liebe zu eigentlich allen Udo Lindenberg Songs, er ist mit ihm befreundet.

„Panikherz“ nach Benjamin von Stuckrad-Barre wird als Theaterstück in der kommenden Spielzeit am Berliner Ensemble weiter gebracht werden.

Zum Buch: Mir hätte ein Lektor das Buch um die Ohren gehauen. Aber Benjamin von Stuckrad-Barre hat ja einen Namen und schon einiges veröffentlicht. Das schlaue Wikipedia sagt:

Bekanntheit erreichte er vor allem mit seinem 1998 erschienenen Debütroman Soloalbum sowie dem 2003 entstandenen gleichnamigen Film. Durch den Erfolg dieses Romans und seiner folgenden Werke entwickelte sich Stuckrad-Barre zu einem der neuen deutschen Popliteraten der 1990er Jahre.

Das Buch ist eine autobiografische Erzählung des bisherigen Lebens von Benjamin Stuckrad-Barre. Eine völlig lineare Erzählung, ohne Höhepunkte, ohne einen besonderen Stil (außer: locker dahingeschrieben), ohne Hervorhebung oder Darstellung bestimmter Personen oder Gegebenheiten oder eines Themas, absolut ichbezogen, stoned, literarisch nicht besonders, nur anfangs lustig, mit abnehmender Tendenz. Man kann es lesen, um den irren Lebensweg von Benjamin Stuckrad-Barre zu sehen. Sein Leben gibt viel her. Haben offenbar auch viele gemacht, sagt die SPIEGEL-Bestsellerliste.

Auf den ersten Blick kann man sagen: „Naja, einer dieser Medienfuzzis, die es geschafft haben, ins Fernsehen zu kommen und bekannt zu werden. Und irgendwie nichts ernst nehmen. Einfach das Leben als irre Welle mitnehmen.“ Das sagt am Anfang der Inszenierung auch eine der vier SchauspielerInnen, Bettina Hoppe: Jede Welle schlägt gegen die Felsen nach dem Motto: „Ist mir egal – wumm – ist mir egal – wumm – egal –„. So mag er es. Naja! Talkshows, Bücher, Freundschaft mit Christoph Schlingensief, Freundschaft mit Udo Lindenberg, überall einen Fuß in der Tür der Medienwelt, journalistische Tätigkeiten bei der Zeitschrift Rolling Stones, der taz, beim NDR, Autor für die Harald Schmidt Show, alles Backstage, alle Exzesse der Welt, Alkohol, Drogen, Bulimie, mehrere Entzugstherapien und so weiter. Exzessiv, aber mehr nicht.

Das Buch zeigt, wie Benjamin von Stuckrad – Barre immer schön am Abgrund entlang lief. Er war eine Zeit lang ziemlich kaputt (das schreibt sich allerdings ziemlich undramatisch). Zeilen aus Liedern von Udo Lindenberg, aber auch von vielen anderen Musikern seiner Zeit, werden immer wieder gebracht. Vor allem die Musik von Udo Lindenberg scheint zu seinem Befinden gepasst zu haben.

Aber er hat es immerhin geschafft, nicht endgültig abzustürzen. Ich muss das umfangreiche Buch noch zu Ende lesen, es ist aber – finde ich – so schlechte Literatur, ich brauche eine Pause. So gesehen mein Fazit: Interessant, auch diesen Weg zu sehen, aber nicht unbedingt zu empfehlen! Strandlektüre vielleicht.

Zur Inszenierung: In der Inszenierung von Oliver Reese (auch Intendant des BE, Nachfolger von Claus Peymann) hört man immer wieder Ausschnitte aus Stücken von Udo Lindenberg. Ein schönes Potpourri, auch wenn es klanglich nicht immer überzeugt. Livemusik und die Schauspieler singen.

Alle vier Schauspieler stellen Benjamin von Stuckrad-Barre dar und erzählen aus dem Buch. Wie eine mitgespielte Lesung. Am überzeugendsten spielt – finde ich – Nico Holonics, der den Verfall von Stuckrad-Barre am exzessivsten darstellt. Und Carina Zichner, die eine erstaunliche Bühnenpräsenz hat. Sie stellt Benjamin Stuckrad-Barre vor allem in jungen Jahren dar. Die Inszenierung hat mir gefallen! Nicht gekünstelt, nicht überdrallert, nicht affektiert, nah am Buch. Klares Bühnenbild, vorne nichts und im Hintergrund eine Bar, Livemusiker. Aber das Buch selbst ist eher eine Zumutung..

UND ACHTUNG: Am 6. Oktober 2018 gibt es im BE (Berliner Ensemble) eine lange Benjamin-von-Stuckrad-Barre-Nacht mit einer Sondervorstellung von „Panikherz“ um 17.00 Uhr und einer anschließenden Marathonlesung „20 Jahre Soloalbum“ ab 19.30 Uhr mit Benjamin von Stuckrad-Barre und zahlreichen Gästen. Amüsant allemal!

HIER der link zur schönen Seite des Berliner Ensembles online zum Stück „Panikherz“.

Copyright des Beitragsbildes: Julian Röder, BE

MUSIK: Jorja Smith – Teenage Fantasy

Ich habe in der taz über sie gelesen:

Das Pop-Jahr 2018 … schüttelt nun das nächste Ass aus dem Ärmel: Das am stärksten erwartete R&B-Album stammt von Jorja Smith.“

Und

„Hochgradig eigenständig, dennoch angeschlossen an die Tradition von R&B-Sängerinnen wie Erykah Badu oder Amy Winehouse: „Lost & Found“, das Debütalbum von Jorja Smith

heißt es zu Beginn des Artikels. Sie ist Britin, liest man. Viel mehr weiß ich noch nicht über sie. Es lohnt sich aber wirklich, reinzuhören:

FILM: Esbjörn Svensson

Ein Hinweis:

Kürzlich hatte ich im Blog Musik des Esbjörn Svensson Trio eingestellt. Der Jazzpianist Esbjörn Svensson ist ja vor genau zehn Jahren (unglaublich!) bei einem seiner ersten Tauchgänge vor Stockholm in jungen Jahren, im Alter von 44 Jahren, ums Leben gekommen. Für viele Jazzfanatiker bis heute tragisch! Heute, am Donnerstag, den 14. Juni 2018, bringt der bayerische Rundfunk auf BR-Klassik um 23:05 Uhr eine Hommage zum zehnten Todestag von Esbjörn Svensson. Auch online zu hören.

HIER der link zum Podcast der Sendung auf der BR – Homepage!

Das Esbjörn Svensson Trio galt ja schon als ganz große Jazzgruppe der damaligen Zeit. Sie hätten einen „herausragenden Beitrag zur Weiterentwicklung des Jazz“ geleistet. Kann ich nicht beurteilen, aber es gefällt mir.

Ebenfalls hörenswert: Vor kurzem kam tatsächlich noch eine CD von e.s.t. heraus, rechtzeitig vor dem 10. Todestag: e.s.t. Live in London, eine Aufnahme aus dem Mai 2005. HIER hier eine Besprechung der CD auf BR-Klassik.

Das Hamburg-Konzert des Esbjörn-Svensson-Trios „e.s.t. live in Hamburg“ wiederum ist ja 2010 von der britischen Zeitung „The Times“ zum Jazz-Album des Jahrzehnts gekürt worden.

Hier ein Ausschnitt aus der CD „e.s.t. live in Hamburg“:

 

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